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1. ab Hamburg Alter Elbtunnel Nordseite - 12.600 m

berechnete Startzeit: Di 25.07.2006 01:30 Logbuch (insg. 12km)
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Kurzstatus (inkl. Zeit)
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Report (ausführlicherer Bericht)
Hamburg ist so eine schöne Stadt! Die Truppe vom alten Elbtunnel
Knut Voigt an der Altster...
Erika und Peter im Ziel ihrer Etappe. Kielclaas
Auf dem Jungfernstieg nachts um halb zwei....
War das toll! Endlich mal nicht so heiß. Zwar immer noch leicht schwül - so stehen wir ab etwa halb eins in der Nacht am Alten Elbtunnel. Die Staffomobil-Crew ist auch schon da. Für die, die den Elbtunnel noch nicht kennen, gibts eine Kurzbesichtigung. Wunderbar, hier unten kann man sich hinflüchten, wenns oben zu heiß ist. Nachts fahren da auch keine Autos. Aber wie kann man nur so verrückt sein, hier unten einen Marathon zu laufen. Da kriegt man ja einen Drehwurm!

Zehn bis viertel nach eins gehts los. Vier vorneweg, zwei hinterher. Nun wartet doch mal auf die Oldies! Diesmal wird sich nicht verlaufen. Immer schön auf die U-Bahn achten, da ist auch unser Weg und ab zum Rathausmarkt. Wo sind denn die erwarteten tausend Fans? Na gut, dann weiter. Links der Alster hoch. Auf den Bänken lauter Päarchen und ab und zu mal ein Gekichere hinter uns. Gemeinsam machts doch mehr Spaß, verrückt zu sein!

Im leicht düsteren Eppendorf schalten wir unsere Lauflichter ein. Achtung, da war irgendwo ein Elektrozaun! Jedenfalls vorgestern noch. So, nun an der Rathenaustraße entlang und ab nach Ohlsdorf. Wo ist denn unser Läufer? Calin, hu,hu! Da hinten einsam ein Figürchen, ansonsten alles leer. Dies sei bis eben anders gewesen. Alles voller Leute, die sich nicht unbedingst bestens benahmen. Zu allem Überfluss ist auch noch Jörgs Fahrrad gekleut. Polizei rückt auch gerade an, hat aber Größeres vor, als geklaute Fahrräder. Ohlsdorf, logistisch zwar klasse, nicht aber von der Klientel.

Mein Bruder Peter und ich steigen in unsere Autos und lassen die anderen ziehen. Machts gut, Claas, Knut, Michael, Jörg und Calin. Bis auf ein nächstes Mal.

Erika
bestätigt durch 1 - 26.07.2006 09:22
Jörg und ne Handvoll Läufer(innen) vor dem alten Elbtunnel

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2. ab U/S Bhf Ohlsdorf westseite - 13.600 m

berechnete Startzeit: Di 25.07.2006 02:45 tatsächlich 25.07.2006 02:41 Logbuch (insg. 26km)
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Report (ausführlicherer Bericht)

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3. ab AKN Bhf HH-Burgwedel - 19.000 m

berechnete Startzeit: Di 25.07.2006 04:07 tatsächlich 25.07.2006 04:07 Logbuch (insg. 45km)
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Kurzstatus (inkl. Zeit)
DieterT 07:45 Hallo. SMS von Steffen. Burgwedel 04:07.
von Olzo (1) - 25.07.2006 07:46
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Report (ausführlicherer Bericht)
So habe ich meine Heimstrecke noch nie gesehen
Also eigentlich war mein Lauf an sich eher unspektakulär. Zu schaffen hat mir natürlich das Ganze Drumherum gemacht. Ich habe in den 20 Stunden vor dem Lauf eine ganze halbe Stunde richtig geschlafen. Ingo und Stefanie sind gerade wieder weg. Viele Nudeln haben sie nicht runterbekommen. Ich hoffe es lag nicht an meiner Bolognesesauce? Jetzt fahren sie vorsichtig den pennenden Dieter durch die Nacht nach Wrist, wo wir gegen 8 Uhr eintreffen wollen.

Marc, mein Radbegleiter auf meiner Etappe und ich poofen noch ein paar Minuten bevor wir uns klar zum Start machen. Vorher haben wir schon abesprochen das ich den ersten Teil laufen werde weil ich an dem Tag sicher noch am Nord-Ostseekanal laufen muß um die fehlenden Etappen mitzudecken.

Eine Punktlandung legen unsere Vorläufer ab Ohlsdorf hin. Klasse Leistung, volle Anerkennung. Handshake, Dankeschön und wir brechen auf in den langsam anbrechenden Morgen. Zurücksetzten des Tachos und starten der Uhr. Zuerst geht es am absoluten Stadtrand Hamburgs entlang. Ab jetzt ist das alles sehr vertrautes Terrain. Hier könnte ich blind laufen bis Quickborn, das ist meine Haus- und Hofstrecke. Der schlagende Vorteil wenn man selbst planen kann. Wenige Minuten später verlassen Marc und ich das schlafende Hamburg. Der Himmel rötet sich zusehends, Nebel liegt in Bänken auf den Feldern rund um uns. Ich tue meine Euphorie häufig kund, fürchte allerdings, damit Marc zu nerven. Es ist einfach nur unbeschreiblich schön ganz früh morgens zu laufen. Ich habe das schon fast wieder vergessen. Morgens laufen, so habe ich mit dem Laufen im jahr 2000 begonnen.

Es rollt, es rollt erstaunlich gut. Immer wieder muß ich mich bremsen, denn es kommt auf nichts an - der geplante 6er Schnitt ist mittlerweile nicht mehr mein normales Trainingstempo. Ich versuche mich immer wieder zu zügeln, denn ich weiß, was mich an diesem anbrechenden Tag noch alles erwartet, zumindets erahne ich es.

Wir passieren Bönningstedt bzw. Randgebiete davon, kommen nach Hasloh. Gleißend geht die feuerrote Sonne auf als ich zwischen Hasloh und Quickborn meinen perfekten Rhytmus abspule. Marc fährt schweigend neben mir her. Man versteht sich, auch wenn wir beide keine Hamburger sind, wortlos.

Nachdem wir Quickborn hinter uns gelassen haben beginnt mich der Verkehr auf der B5 zu nerven. Endlich geht es Richtung Hemdingen. Der Morgen ist erwacht und die ersten Bewohner von Hamburgs Speckgürtel eilen in Richtung Hamburg. Wir passieren den Sportplatz in Hemdingen, den offiziellen Wechselpunkt. Blick auf die Uhr und weiter geht es. Wir haben errechnet, daß jeder genau 21,6 Kilometer laufen muß, damit wir die gesamten Kilometer gerecht teilen. Also laufe ich weiter bis Heede. Ich bin etwas kaputt, erhole mich leicht fröstelnd aber sehr gut auf dem Rad während Marc von nun ab läuft.

Ja, wir können, nicht wie 2004, auch unspektakulär laufen Spaß hat es gemacht. Für mich ein fantastisches Lauferlebnis.
von Steif (17) - 28.07.2006 01:13

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4. ab Hemdingen Sportplatz - 23.500 m

berechnete Startzeit: Di 25.07.2006 06:01 tatsächlich 25.07.2006 05:51 Logbuch (insg. 68km)
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Kurzstatus (inkl. Zeit)
SMS aus dem Staffomobil
hemdingen 5:51
von Olzo (1) - 25.07.2006 07:38
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Report (ausführlicherer Bericht)
Marc, mein Run & Bike Partner, und ich, -ein leidgeprüftes und dennoch bewährtes Team aus 2004 , hatten ja schon lange zuvor beschlossen, die Strecken zu tauschen damit ich als erster laufen kann um später am Tag noch mal ein paar Kilometer unter die Schuhe nehmen zu können.
Da ich die Strecke zuvor gelaufen bin, erlebte ich diese hier also vom Fahrrad aus.
Ich mußte öfter Pausen einlegen, weil ich Probleme mit der morgendlichen Kälte hatte. Ein dünnes Langarmshirt und ein dickes Fleece halfen dann endlich, daß ich keine Zitteranfälle bekomme. Es war tatsächlich noch rattig kalt. Besonders im Schatten. Bei meinen kurzen Stopps immer wieder kurzes Aufflackern der Angst, Marc zu verlieren. Traumatische Erlebnisse von der Staffel 2004.

Marcs Lauf selbst war unspektakulär. Nervig für ihn, daß ihn permanent ein Schwarm Bremsen verfgolgte, die auch durch das Shirt stecken konnten. Am Ende holten wir mit unseren beiden Etappen ein kleines Zeitpolster rein, sodaß noch ein Smalltalk mit Jürgen und Dieter drin war, die in Wrist auf dem Edeka-Parkplatz warteten.

Supermarktparkplätze sind übrigens sehr geeignete Übergabeorte, weil die Staffomobilmannschaft spontan Einkäufe tätigen kann. Dieter hatte den dritte Kaffee am Wickel als er mit Olzo mit der beeindruckenden UMTS-Technik kommunizierte.
von Steif (17) - 28.07.2006 08:30

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5. ab Wrist Bramaubrücke - 13.430 m

berechnete Startzeit: Di 25.07.2006 08:22 tatsächlich 25.07.2006 08:05 Logbuch (insg. 82km)
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Kurzstatus (inkl. Zeit)
Dieter online
DieterT 08:11 Wrist an 07:59, ab 08:05. 17min Vorsprung.
von Olzo (1) - 25.07.2006 08:13
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Report (ausführlicherer Bericht)

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6. ab Westermoor/Krz. in Richtg. Stör - 8.300 m

berechnete Startzeit: Di 25.07.2006 09:42 Logbuch (insg. 90km)
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Kurzstatus (inkl. Zeit)
10:33 mail von ingo
ds06_04-1-5 und 4-1-6 ab 8:05 an 10:09
von Olzo (1) - 25.07.2006 10:42
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7. ab Itzehoe Bhf - 14.710 m

berechnete Startzeit: Di 25.07.2006 10:00 tatsächlich 25.07.2006 10:25 Logbuch (insg. 105km)
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Kurzstatus (inkl. Zeit)
10:33 mail von ingo
ds06_04-1-5 und 4-1-6 ab 8:05 an 10:09
von Olzo (1) - 25.07.2006 10:43


von DerVerfolgte (63) - 25.07.2006 12:56

14:48 mail von ingo
ds06_04-2-1 10:25 - 11:38
von Olzo (1) - 25.07.2006 14:52

Schoene Landschaft.
Auf der Strecke hatte ich eine sehr schoene Strecke.
von DieterT (12) - 25.07.2006 16:38
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8. ab Schotten - 21.630 m

berechnete Startzeit: Di 25.07.2006 11:28 tatsächlich 25.07.2006 11:39 Logbuch (insg. 126km)
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Kurzstatus (inkl. Zeit)
2nd per SMS
Schotten An 11:38 Ab 11:39
von DerVerfolgte (63) - 25.07.2006 12:53

14:48 mail von ingo
ds06_04-2-2 11:39 - 14:14

von Olzo (1) - 25.07.2006 14:53

Strecke laenger als gedacht.
Die Strecke ist von Ingo und Steffen als Run&Bike gemacht worden. Die tatsaechliche laenge war 26,6km.
von DieterT (12) - 25.07.2006 16:46
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Report (ausführlicherer Bericht)
Kannsu haben :-)
Nachdem klar war, wie es ab Itzehoe weitergeht fuhren wir an die markanten rechtwinklige Kreuzung nach Schotten. Unterwegs sahen wir Dieter durch Vororte von Itzehoe stratzen. Leider hatte ich Ingos Kamera nicht rechtzeitig schussbereit.
Nachdem Dieter gelaufen ist wollte Ingo laufen. Da Stefanie auch noch gern laufen wollte, sollte sie im Anschluß laufen und für mich blieb die Reservebank bis Kiel. Dieter baute dann aber doch noch um ... dazu später.

Ingo parkte das Staffomobil an abgesprochener Stelle/Kreuzung. Die Türen fliegen auf, hektisches Treiben. Ich bereite meine Fahrradbegleitung von Ingo vor. Er besteht darauf, daß auch ich sicherheitshalber Laufklamotten anhabe: \"kein Problem\". Wie wir so jeder vor sich hinwuseln kommt ein radfahrender Bauer im geschätzen 9er Schnitt, - also kurz vor umfallen, vorbeigeradelt. Wenig später steht er auf der Brücke die neben dem Wohnmobil ist und sieht gelangweilt ins Wasser und sicher aus den Augenwinkeln unserem Treiben zu.

Keine Ahnung wie es kam, aber mit einem Mal erzälte Ingo wie ein Wasserfall von der Staffel. Der Bauer sparte nicht mit trockenen Bemerkungen wie \"bekloppt\" udn \"verrückt\" ... steuerte eigene Erlebnismarscherzählungen von der Feuerwehr bei. Ingo meinte \"er würde im Moment auch lieber gern irgendwo im Biergarten ein nettes Bierchen trinken als hier zu sein\" ... der Bauer greift in die Hosentasche!!! und zieht ne Bierflasche mit der Bemerkung raus \"Kannsu haben\". Doch dann kommt Dieter auch schon.

Wir machen uns klar und los geht es. Die Hitze hier im platten Land ist mörderisch, eine leichte Brise schafft Ingo leichte Milderung. Irgendwann nach über 10 Kilometern bittet er mich, das ich ihn mal kurz ablöse, dann könne er ausruhen. Ich renne viel zu schnell los, halte nur 5 Kilometer durch und brauche dann meinerseits Ablösung. Die 21,5 km vom Morgen sitzen mir noch in den Knochen.

Immer wieder beim Radfahren auf die Karte schauend stelle ich fest, daß die Strecke nicht nur 21 km lang sein kann. Irgendwas stimmte hier nicht. Ich konnte mir den Fehler nur so erklären, daß diese Strecke(n) kurz hinter Itzehoe die waren, bei denen ich dann die Staffel in den Zeitplan \"eingepaßt\" habe. Bremen-Hamburg-Itzehoe waren fertig, Kiel-Lübeck war fertig und hier oben musste ich basteln, damit die von Olzo vorgegebenen Kilometer stimmten. In den folgenden drei Etappen errechnete ich 5o Kilometer, real waren es 52 , aber die waren ganz anders gestückelt als im Streckenplan angegeben - meine Fehler.

Egal, der Stab muß weiter getragen werden, da mußten wir jetzt durch. Wechsel war beim Auftreffen auf den Kanalwanderweg. Ingo rannte dann einige Kilometer am Nord-Ostsee-Kanal entlang. Wir redeten über unsere Laufkarrieren ... wie sich das alles doch glich ... selbst Laufzeiten.

Mich plagte das schlechte Gewissen, Mist gebaut zu haben. So versprach ich ihm, von der Eisenbahnbrücke Hochdonn bis Hohenhörn (kurz vor der Autobahnbrücke A23) zu laufen, was ich dann aber wegen eines dringenden Bedürfnisses auf dem letzten Kilometer wieder sein lassen mußte. Egal, wir haben das gepackt. Beide kaputt und glücklich, Dieter, der nun spontan von Steffi auf dem Rad begleitet weiterlaufen wollte, den Stab überreichen zu können.

Nachdem wir uns etwas abgekühlt hatten und etwas runtergekommen sind, kam ein älteres Ehepaar angeradelt und fragte ganz euphorisch was wir hier machen. Sie haben unseren Wechsel vom anderen Kanalufer aus beobachtet und kamen zu dem Schluß daß wir wohl so bis Rendsburg, wenn nicht sogar Kiel wollen. Ingo, der der Pressesprecher des Staffomobils sein sollte , gab bereitwillig Auskunft und wir ernteten die Bewunderung. Das Paar trafen wir dann später nochmals wieder.
Für mich ein schönes Erlebnis, denn Ingo schwärmte von der schönen Landschaft und dem schönen Lauf ... mir gefällt es, andere Leute begeistern zu können.
von Steif (17) - 28.07.2006 13:58

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9. ab Hohenhörn am N-Ostseekanal - 13.100 m

berechnete Startzeit: Di 25.07.2006 13:38 tatsächlich 25.07.2006 14:14 Logbuch (insg. 139km)
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Kurzstatus (inkl. Zeit)
14:48 mail von ingo
[vorherige Etappe] ds06_04-2-2 11:39 - 14:14

von Olzo (1) - 25.07.2006 14:54

Am Nord-Ostsee-Kanal
Nach dem die Vorstrecke gut fuenf Kilometer laenger war als gedacht wollten wir diese Abkuerzen. Die Schaetzung nach Karte war dann ca. 8,5-9km. Tatsaechlich bin ich dann 11,6km gelaufen.
von DieterT (12) - 25.07.2006 16:48
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10. ab Fischerhütten - 17.600 m

berechnete Startzeit: Di 25.07.2006 14:56 tatsächlich 25.07.2006 15:14 Logbuch (insg. 157km)
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Kurzstatus (inkl. Zeit)
Anruf von Steif aus dem Staffo
Fischerhütten ab 15:14,
Dieter ist die Etappe 11,xkm vorher gelaufen
von Olzo (1) - 25.07.2006 16:03
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Report (ausführlicherer Bericht)

Es ist geschafft!

Endlos lange Geraden am Nord-Ostsee-Kanal entlang bei 28° Grad!
Aber jetzt ist es geschafft und der Staffelstab wird weiter in Richung Kiel getragen.

Viele Dank nochmal an die Besatzung des Sttaffomobils!

bis denn

Jürgen

bestätigt durch 122 - 25.07.2006 18:52

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11. ab Flugplatz Schachtholm - 14.370 m

berechnete Startzeit: Di 25.07.2006 16:42 tatsächlich 25.07.2006 16:55 Logbuch (insg. 171km)
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Kurzstatus (inkl. Zeit)
mail von ingo
[vorige Etappe] ds06_04-2-4 15:14 - 16:55

nächster läufer sofort los
von Olzo (1) - 25.07.2006 17:22
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Report (ausführlicherer Bericht)
Hitzelauf
16:45: Einfahrt zum Parkplatz des Flughafens, mitten in der Einöde am Kanal. Das Staffomobil ist schon da. Freundliche gegenseitige Begrüßung. Die Crew hat offensichtlich etwas Bedenken, ob ich die Strecke alleine schaffe, nachdem meine Mitläuferin kurzfristig absagen musste. Ich demonstriere Zuversicht und erwähne die beiden eingeplanten Verpflegungsstationen, die Liesel freundlicherweise an der Strecke übernehmen wird. Sie trauen mir aber wohl doch nicht ganz, denn Ingo drängt mir ein Handy auf, mit dem ich sie im Notfall erreichen kann. Liesel gibt noch eine Runde Wassermelonen aus, und so warten wir auf meinen Vorläufer.

16:55: Jürgen, mein Vorläufer, fliegt heran. Er sieht noch richtig frisch aus für die 17 km, die er bei der Hitze gelaufen ist. So seh ich nachher bestimmt nicht mehr aus. Nach der Staffelstabübergabezeremonie habe ich nur noch mein Ziel vor Augen und renne sofort los. Erst kurze Zeit später fällt mir ein, dass ein bisschen Zeit für einen SmallTalk sicherlich noch drin gewesen wäre. Zu spät.

17:10: Ich laufe gemütlich am Kanal entlang. Am Anfang nicht zu schnell, erst mal sehen, wie das bei der Hitze in der Sonne klappt. Ich stelle fest, dass es nur auf der anderen Seite des Kanals Schatten gibt und das sich das auch für den Rest des Weges nicht ändern wird. Zumindest habe ich Gegenwind zur Kühlung.

17:15: Vorbei an der Lotsenstation. Ein Lotse hat Pause, sitzt draußen auf der Bank, und nickt mir mitleidig zu. Ich winke fröhlich mit dem Güldenen zurück. Hab leider keine Zeit für Erklärungen.

17:20: Merke die Hitze doch jetzt schon sehr. Das wird wohl nichts mit Beschleunigung im hinteren Teil. Überlege kurz, auf die andere Seite in den Schatten zu wechseln. Ist mir aber dann doch zu weit zu schwimmen (Zeitverlust!).

17:25: Laufe an Schülp vorbei. Aus unerfindlichem Grunde sind hier Steigungen vorhanden. Ärgerlich, weil mir noch heisser wird.

17:30: Erste Verpflegungsstation. Ziemlich genau im Zeitplan. Für das Foto demonstriere ich noch einmal Frische!
Trinke ein wenig und nehme mir gleich eine Flasche (0,5 l) mit. Obwohl die Verpflegungsstationen ja eigentlich bezwecken sollen, dass ich die Flaschen nicht mittragen muss. Kurze Absprache für die nächste Station und weiter laufe ich.

17:40: Trinke jetzt immer wieder einen Schluck und schütte mir zur Kühlung etwas Wasser über den Kopf. In Kombination mit dem Buff funktioniert das hervorragend. Sieht nur nicht besonders elegant aus, weswegen ich wohl auch immer etwas abschätzende Blicke von den jetzt doch vermehrt auftauchenden Spaziergängern und Radfahrern erhalte.

17:50: Immer noch laufe ich den Kanalweg entlang, ziemlich genau die Strecke, die die Ruderer im Oktober immer beim Kanalcup zurücklegen. Nur befinden die sich auf dem kühlen Wasser, während ich jetzt in der Hitze langsam schmilze. Meine Flasche ist fast leer, und ich muss jetzt mein ohnehin geringes Tempo weiter vermindern.

18:00: Es wird noch heisser, weil ich jetzt unterhalb der Böschung windgeschützt laufe; an Westerrönfeld vorbei. Muss jetzt für ein kurzes Stück vom Kanal weg, weil eine Werft den Weg versperrt. Die Kreisstrasse nach Osterrönfeld liegt teilweise im Schatten und bringt mich in Versuchung, die Strecke doch noch einmal zu ändern. Aber der Gedanke an Liesel, die mit kühlen Getränken an der Schwebefähre wartet, lässt mich zum Kanal zurückkehren.

18:10: Schwebefähre.. Getränke...kühlender Wind. Eine kleine Pause bringt meine gefühlte Körpertemperatur wieder in ungefährliche Bereiche. Zudem nutzen wir die Pause, um eine Großaufnahme des Güldenen zu erstellen. Nach 5 min mache ich mich dann auf zum letzten Abschnitt.

18:20: Muss nun den Kanalweg verlassen und schlage mich durch die Wohn- und Gewerbegebiete Osterrönfelds bis nach Schülldorf durch. Schatten und Wind sind auch hier wieder Mangelware und so leert sich die mitgenommene Wasserflasche doch wieder sehr schnell. Zumal ich jetzt bei der Kühlung des Kopfes auch etwas das Maß verliere und mehr Wasser nachgieße als verdunsten kann. Ich spüre, wie Hemd und Hose langsam schwerer werden...

18:30: Das Ziel vor Augen! Aber haben die anderen es auch gefunden? Ich möchte meinen Abschnitt jetzt doch lieber nicht verlängern. Doch da wartet auch schon Liesel und nun sehe ich auch das Staffomobil. Die Ablösung versteckt sich dahinter, kommt aber dann doch hervor, um die Staffelstabübergabezeremonie durchzuführen. Jetzt bin ich zu kaputt für den SmallTalk und so setzt sich Henrik, begleitet von seinem Sohn und dem Staffomobil, in Bewegung.
Trotz meiner nur langsam nachlassenden Erschöpfung bin ich doch sehr zufrieden, denn es hat mir einen Riesenspaß gemacht, bei so etwas Verrücktem mitzumachen.
von R.T.Firefly (37) - 27.07.2006 21:42
Vor dem Lauf beim Staffomobil
Staffelstabübergabezeremonie zum ersten!
Typischer Blick über den Kanal. Hier alte Lotsenstation.
Frische demonstrierend...
Der Güldene!
Staffelübergabezeremonie die zweite!
Das Staffomobil auf dem Weg zum nächsten Einsatz!

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12. ab Schülldorf - 14.300 m

berechnete Startzeit: Di 25.07.2006 18:08 tatsächlich 25.07.2006 18:33 Logbuch (insg. 186km)
Ankündigung

Kurzstatus (inkl. Zeit)
mail von ingo
[vorige etappe] ds06_04-2-5 16:55 - 18:33
von Olzo (1) - 25.07.2006 20:03
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13. ab Westensee/Jugendherberge - 13.520 m

berechnete Startzeit: Di 25.07.2006 19:34 tatsächlich 25.07.2006 19:55 Logbuch (insg. 199km)
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Kurzstatus (inkl. Zeit)
mail von ingo
[vorige etappe] ds06_04-2-6 18:37 - 19:55
von Olzo (1) - 25.07.2006 20:37
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Report (ausführlicherer Bericht)
Von Jugedherberge Westensee bis Russee Ihlkate
Der heutige Tag war von Aufregung geprägt. Für den Abend hatte ich meine Teilnahme an der Deutschlandstaffel geplant und konnte mir gar nicht recht vorstellen, wie das so gehen sollte.
Auf die Idee, daran teilzunehmen hat mich Jan gebracht.
Er wollte mitmachen und fragte mich, ob ich ihn mit dem Fahrrad begleiten könnte und eines meiner Kinder vielleicht einen Teil der Strecke übernehmen könnte. Wir planten dann so, dass wir uns gegenseitig auf dem Fahrrad begleiten und mein Ältester mit dem Auto von Etappenstart zu Etappenziel fährt. Unsere gemeinsame Strecke führte uns von der Jugendherberge in Westensee bis zum Ihlkatenweg in Russee.
Rechtzeitig um 18.45 Uhr fanden wir uns an der Jugendherberge ein und nicht lange danach kam dann schon das Staffomobil mit den Organisatoren der Staffel. Wir erfuhren, dass sich die Gesamte Geschichte um eine halbe Stunde verspäten würde, worauf wir uns auf den Rasen legten um noch ein wenig zu ruhen und die Staffomobilbesatzung nach Wrohe fuhr um zu baden.Überraschend schnell kam dann Henrik mit dem Staffelstab und los ging es für mich. Ich lief in meinem üblichen Tempo und es ging wirklich gut. Den Berg kurz vor Wrohe fand ich wirklich mörderisch und hätte fast aufgegeben, aber dann sah ich das Ortsschild und da war auch Jan schon da, um mir den Staffelstab aus der Hand zu reißen. Ich zog mir schnell andere Schuhe an und füllte unsere Wasserflasche auf, damit wir weiterhin genug zu trinken hatten und fuhr dann hinter Jan her, fand ihn aber nirgends. Erst kurz vor Russee holte ich ihn ein, das bedeutet, nach gut 8 Kilometern. Der Kerl war so schnell gelaufen, dass ich es nicht glauben konnte. Auch seine Ablösung,Thomas Naumann, der ab Russee laufen sollte war noch gar nicht da, so dass wir noch ein paar Minuten mit der Besatzung des Staffomobils schnacken konnten.
Mehr Bilder findet Ihr hier: www.amanleian.de.vu
von Amanleian (222) - 26.07.2006 21:10
Anja, Steffen und Jan in Russee bei der Staffelübergabe

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14. ab Kiel Russee - 17.670 m

berechnete Startzeit: Di 25.07.2006 21:35 tatsächlich 25.07.2006 21:14 Logbuch (insg. 217km)
Ankündigung

Kurzstatus (inkl. Zeit)
mail von ingo
[vorige etappe] ds06_04-2-7 19:55 - 21:14
von Olzo (1) - 25.07.2006 22:19
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Report (ausführlicherer Bericht)
Deutschlandstaffel - das zweite Mal
Schon 2004 habe ich an der Deutschlandstaffel teilgenommen. Damals war es aufregend: ob es wohl wirklich funktioniert, daß einfach so, ohne besonders großen Aufwand oder Werbung, ein Staffelstab rund um Deutschland getragen wird?

Dieses Mal war ich mir sicher, daß es klappt. Trotzdem war ich irgendwie aufgeregt, denn es ist schon ein tolles Gefühl, einen Staffelstab durch Kiel zu tragen, von dem man weiß, daß er vorher schon von vielen anderen Läufern geschleppt wurde und auch noch einiges vor sich hat.

Die Deutschlandstaffel ging diesmal andersrum durch Kiel: statt von Ost nach West diesmal von West nach Ost. Leider fanden sich keine weiteren Kieler außer mir, so daß ich zwei Teilstrecken übernehmen mußte, nämlich die von Russee nach Kiel-Zentrum und die folgende Strecke nach Rosenfeld/Kreuzung B202. Das war für mich auch ein gewisser Härtetest, denn meine Adduktorenzerrung hatte mich die vergangenen zwei Monate ziemlich zurückgeworfen, und es war mit knapp 18 km der längste Lauf seit dieser Zeit.

Der Wechsel in Russee klappte aus meiner Sicht gut: als ich ankam, so gegen 21:30 Uhr, waren Jan und Anja, meine Vorläufer, schon da. Die müssen sich ziemlich beeilt haben; ich hatte eigentlich etwas später mit ihnen gerechnet. Sabine (meine Frau) hatte mich nach Russee gefahren, und wir hatten uns nicht besonders beeilt. Ein kleiner Fehler. Aber andererseits hatte ich ohne Ende Zeit bis zum nächsten Läufer: 2 Stunden für 18 km, das kann man ja fast schon walken.

Nach kurzer Begrüßung und Staffelübergabe gings dann los: durch den Ihlkatenweg und den Ihlseeweg am Vorderen Russee vorbei (Damaschkeweg usw.) bis zum Vieburger Gehölz. Da wurde es langsam dunkel. Aber ich hatte ja meine prima Grubenlampe um den Kopf gebunden, die mir schon im vergangenen Winter viel geholfen hat. Weiter traben, den Poggendörper Weg und den Wellseedamm, und dann durch Elmschenhagen-Süd durchgewühlt über den Paradiesweg und die Henri-Dunant-Straße nach Raisdorf. Der Übergabepunkt war nah, ich war eine Stunde unterwegs, also gut in der Zeit, und dunkel war es inzwischen völlig, so daß mich nur eins hindern konnte: verlaufen. Dazu mußte ich zunächst von meiner vorgesehenen Route abweichen. Das tat ich auch, um abzukürzen (berühmte letzte Worte: "Ich glaube, HIER kann man noch einige Meter sparen."). Und schon war es so weit: ich wußte nicht mehr so recht, wie ich genau zur B202 kommen sollte. Aber ein freundlicher älterer Herr wies mir den Weg, und so stürmte ich dann immer schneller werdend auf das Staffomobil zu. Die müssen mich schon von weitem gesehen haben, denn ich habe schön meine Stirnlampe in den Blinkmodus geschaltet. Allerdings eher wegen der Radfahrer, die mir ab und zu auf dem Radweg neben der Bundesstraße entgegenkamen (und die weder blinkendes noch normales Licht hatten).

Die Staffomobilbesatzung wirkte insgesamt recht fertig. Ich war es auch; immerhin hatte ich die knapp 18 km in 1:27 h zurückgelegt. Dafür hatte die Staffel eine halbe Stunde Reserve. Knut, mein Nachläufer, hat uns nach kurzer Irritation auch gefunden, und so konnte ich mich auf den Rückweg machen. Mit Einschlafen war natürlich so schnell nichts - nach so einem Lauf bin ich immer viel zu aufgedreht. Aber nach einer angemessenen Gabe von Rotwein gings dann doch so gegen 1:30 Uhr ins Bett.

Immer wieder schön, so eine Deutschlandstaffel. Und wenn man abends läuft, ist es schön kühl.
von khurrad (52) - 27.07.2006 23:05

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15. ab Kreuzung KI-Raisdorf / Gr.Rosenseebrücke - 16.080 m

berechnete Startzeit: Di 25.07.2006 23:21 tatsächlich 25.07.2006 22:56 Logbuch (insg. 233km)
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von DieterT (12) - 25.07.2006 22:57
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16. ab Trent - 8.550 m

berechnete Startzeit: Mi 26.07.2006 00:57 tatsächlich 26.07.2006 00:33 Logbuch (insg. 241km)
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von Knut V.
bisher unbestätigt
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17. ab Plön - Hydrobiologische Anstalt - 9.710 m

berechnete Startzeit: Mi 26.07.2006 01:48 tatsächlich 26.07.2006 01:23 Logbuch (insg. 251km)
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mail von ingo
[vorige etappe] ds06_04-3-3 0:33 - 1:20 neuer läufer abgel. 1:23
von Olzo (1) - 26.07.2006 06:52
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18. ab Gremsmühlen Krankenhaus / Anlegestelle - 6.480 m

berechnete Startzeit: Mi 26.07.2006 02:47 tatsächlich 26.07.2006 02:47 Logbuch (insg. 258km)
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mail von ingo
ds06_04-3-4 +
ds06_04-3-5 1:23 - 2:47
von Olzo (1) - 26.07.2006 06:53
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